STATEMENTS

sTANDPUNKTE AUS DER POLITIK

CHRISTIAN LINDNER

Bundesvorsitzender der FDP und Fraktionsvorsitzender der FDP im deutschen Bundestag
Wir müssen ein gründer-freundliches Land werden. Das ist eine Frage der Mentalität, die Leistung und Risikobereitschaft belohnt und nicht nur mit Häme oder Spott auf Scheitern antwortet. Ich empfehle einen Startup-Geist auch, um etablierte Geschäftsmodelle auf den Prüfstand zu stellen und neu aufzustellen. Der Wechsel der Generationen ist dabei in vielen Betrieben schon heute Gelegenheit und Anlass zugleich. Es geht nicht darum, das Bewährte zu überwinden, sondern es zu kombinieren mit neuem Pioniergeist, mit neuen Antworten, mit neuen Ertragsmodellen, die die Digitalisierung hervorbringen kann. Es geht auch darum, neue Köpfe in die Unternehmen zu holen. Und deshalb ist es eine Chance, mit den traditionellen Stärken und neuen Methoden und neuen Köpfen andere Wege zu suchen.

HUBERT AIWANGER

Bayerischer Wirtschaftsminister, Bundes- und bayerischer Landesvorsitzender der Freien Wähler
Bei der Etablierung digitaler Lösungsansätze sind Startups aus dem DACH-Raum ganz vorne mit dabei – mit neuen Geschäftsmodellen, in digitalen Therapien der Telemedizin genauso wie in hochtechnologischen Anwendungen, die im Internet der Dinge Mensch und Maschine miteinander vernetzen.

WOLFGANG BOSBACH

Politiker
Der Staat hat die Rahmenbedingungen dafür zu schaffen, dass Gründer als Ideengeber, dass Forscher in der Lage sind, ihre Produkte auf den Weltmärkten anzubieten und erfolgreich zu werden. Dass sie andere Geschäftspartner finden können. Der Staat kann nicht das unternehmerische Risiko übernehmen, wenn Produkte keine Nachfrage haben. Er kann diese Nachfrage nicht ersetzen, aber er kann die Startrampe bauen. Dass junge Unternehmer und Startups einen guten Start in die Zukunft haben. Das ist nicht nur eine Aufgabe, die der Staat erfüllen könnte, sondern die er auch erfüllen müsste.

DR. MARGARETE SCHRAMBÖCK

Bundesministerin für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort der Republik Österreic
Nie war ein zukunftssicheres Österreich, mit einer starken Wirtschaft und Infrastruktur bedeutender als jetzt. Durch den Einsatz innovativer Technologien und der Digitalisierung wurde ein Fundament gelegt, um auf die Herausforderungen schnell zu reagieren und auch zukünftig gewappnet zu sein. Besonders bemerkenswert sind unsere krisenfesten Österreichischen Jungunternehmen. Sie haben es geschafft, durch schnelle Anpassungen und den Einsatz von Krisenplänen, die Produktivität und den Zusammenhalt in den Betrieben aufrechtzuerhalten.

MARKUS ACHLEITNER

Wirtschafts-Landesrat
Startups sind ein Jungbrunnen für einen Wirt­schaftsstandort. Unternehmensgründungen sor­gen für neue Ideen, neue Produkte und neue Ge­schäfts­modelle. Nicht umsonst lautet das Motto von unserem Startup-Inkubator tech2b: „Vom Spinner zum Winner“. Was heute noch als Spinnerei abgetan wird, kann schon der Erfolg von morgen sein, der auch neue Arbeitsplätze und zusätzliche Wertschöpfung schafft.

DR. ERHARD BUSEK

Vizekanzler der Republik Österreich a.D Präsident Senat der Wirtschaft Österreich
Wir müssen die wirtschaftlichen Aspekte für den Mittelstand auch generell im Hinblick auf die Corona Krise sehen. So ist jede Krise eine Phase, in der Beurteilung und Entscheidung gefragt sind. Das ist sozusagen ein Anstoß, der uns guttut.So ist jede Krise eine Phase, in der Beurteilung und Entscheidung gefragt sind. Und so ist eine Beobachtung, die ich jetzt mache, dass interessanterweise die Konkurse weitaus geringer sind als sie prognostiziert wurden. Das ist ein gutes Zeichen. Und es zeigt, dass im Bereich des Mittelstandes die Beweglichkeit durchaus gegeben ist..